Winterstart 2015/2016

Der Sommer geht zu Ende.....Wir fruen uns auf unverspurte Powder-Hänge

Zeit zum Kantenschleiffen und die Ski zu wachsen ;-))  

Alle Details dazu...

Klettersteig

Klettersteige

Wozu gibt es Klettersteige

Leitern und ähnliche Vorrichtungen zur Erschließung von Wegen zwischen Bergdörfern und Almen waren in den Alpen schon vor Jahrhunderten bekannt. Diese Wege dienten jedoch noch nicht touristischen Zwecken, sondern waren in erster Linie Wirtschaftswege. Sie boten auch keinerlei Sicherungsmöglichkeiten und bestanden zu großen Teilen aus Holzelementen. Dennoch können solche Steige als Vorläufer der heutigen Klettersteige gelten. Heute haben sich die Klettersteige zu sportlichen Herausforderungen entwickelt und sind zu einem Outdoorzweig geworden.

Das Entstehen des heutigen Klettersteigs

Ab 1843 begann man unter der Leitung von Friedrich Simony mit dem Bau des ersten Klettersteiges in Europa am Dachstein, wobei Eisenzapfen, Handhaken, eingemeißelte Tritte und ein Schiffstau als Steighilfen verwendet wurden. Es folgten 400 m Seilsicherungen 1869 am Großglockner, 1873 ein Klettersteig auf die Zugspitze, in den Pyrenäen erhielten 1880 der Midi d'Ossau und 1881 der Ordesa eiserne Aufstiegshilfen. Im deutschen Alpenraum war 1899 außerdem der Hilbronner Weg einer der ersten klassischen Klettersteige, und in den Dolomiten wurde 1903 die Marmolata ausgerüstet.

Gefahren werden unterschätzt

Häufig werden auch die Gefahren durch Absturz in Klettersteigen unterschätzt. Selbst bei richtiger Anwendung des Klettersteigs können Stürze verhältnismäßig weit sein, nämlich bis zur nächsten Verankerung des Drahtseils; dies sind oft mehrere Meter. Bei einem solchen Sturz können höhere Fangstoßkräfte entstehen als bei Stürzen beim Klettern, da diese vom elastischen Kletterseil gehalten werden. Das starre Drahtseil und seine Verankerungen hingegen bremsen den Körper äußerst abrupt ab. Besonders wenn keine Klettersteigbremse verwendet wird, ist daher neben einem hohen Verletzungsrisiko auch die Gefahr von Drahtseilbrüchen, Karabinerbrüchen und Seilrissen gegeben. Da der Sturz entlang des von allen Kletterern gemeinsam benutzten Drahtseiles erfolgt, können auch Nachfolgende in Mitleidenschaft gezogen werden. Besonders bei ungeübten Kletterern wird daher häufig zusätzliches konventionelles Sichern empfohlen.